Welternährung

Jedes Jahr sterben mehr Menschen an den Folgen von Hunger und Mangelernährung als an AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen.  Um Ernährungssouveränität zu erreichen, brauchen wir eine globale Agrarwende, die sich am Leitbild einer standortangepassten, kleinbäuerlichen und ökologisch nachhaltigen Landwirtschaft orientiert. Es muss darum gehen, vor allem die Potenziale der kleinbäuerlichen Landwirtschaft, Viehzucht und handwerklichen Fischerei stärker zu nutzen.

Eine weltweite Agrarwende zur Stärkung der Ernährungssouveränität der Länder des Globalen Südens muss dabei von ambitionierten Klimaschutzmaßnahmen und gerechteren Strukturen im Welthandel flankiert sein. Nur so kann das Recht auf Nahrung für alle Menschen dieser Welt verwirklicht werden.

 

Artikel zum Thema
11.10.2018

Welthunger-Index macht deutlich: fehlende Politikkohärenz befeuert Hunger weltweit

Zur Vorstellung des Welthunger-Index 2018 erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

weiter
20.10.2016

Treffen mit Frauenrechtsaktivistinnen aus Indien

Als Schirmherr des von Misereor ausgerichteten Parlamentarischen Frühstücks „Geschlechtergerechtigkeit in der Landwirtschaft – Beispiele der Ernährungssicherheit aus Indien“ traf Uwe Kekeritz die Frauenrechtsaktivistinnen Naseem Sheikh und Godavari Dange.

weiter
26.09.2016

Fachgespräch: „Klima, Böden, Welternährung – Welche Beiträge können Ökolandbau und Agrarökosysteme leisten?“

Im Fachgespräch „Klima, Böden, Welternährung - Welche Beiträge können Ökolandbau und Agrarökosysteme leisten?“ der Grünen Bundestagfraktion diskutierten Uwe Kekeritz und Harald Ebner mit ihren Gästen die Frage, wie Landwirtschaft zur Lösung der Klimakrise beitragen kann.

weiter
02.03.2016

Palmölanbau in Indonesien – Wie „Grüne Wüsten“ Mensch und Umwelt bedrohen

Laut Vorhersagen der Europäischen Union wird die Nachfrage nach Palmöl von derzeit rund 20 Millionen Tonnen auf 40 Millionen Tonnen im Jahr 2020 steigen. Pro Jahr werden 300.000 Hektar für neue Plantagen benötigt. Indonesiens Regenwälder werden weiter zerstört. Die Zeche zahlen Menschen und Tier in den Anbauländern.

weiter