Welternährung

Jedes Jahr sterben mehr Menschen an den Folgen von Hunger und Mangelernährung als an AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen.  Um Ernährungssouveränität zu erreichen, brauchen wir eine globale Agrarwende, die sich am Leitbild einer standortangepassten, kleinbäuerlichen und ökologisch nachhaltigen Landwirtschaft orientiert. Es muss darum gehen, vor allem die Potenziale der kleinbäuerlichen Landwirtschaft, Viehzucht und handwerklichen Fischerei stärker zu nutzen.

Eine weltweite Agrarwende zur Stärkung der Ernährungssouveränität der Länder des Globalen Südens muss dabei von ambitionierten Klimaschutzmaßnahmen und gerechteren Strukturen im Welthandel flankiert sein. Nur so kann das Recht auf Nahrung für alle Menschen dieser Welt verwirklicht werden.

 

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16.02.2017

Antrag: Nahrungsmittelspekulationen stoppen

Durch Spekulationen mit Nahrungsmitteln werden unzählige Menschen in Armut und Hunger gedrängt. Die Preisschwankungen an den Warenterminbörsen dieser Welt wirken sich schnell und flächendeckend aus - mit gravierenden Folgen: Für die Ärmsten der Armen wird der Preis von Nahrungsmitteln schnell zur Überlebensfrage. Die neue EU Finanzmarkt-Richtlinie (MiFID II) soll die Nahrungsmittelspekulation eindämmen. Der Vorschlag der Kommission für konkrete Umsetzungsregeln ist dagegen viel zu schwach.

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