Welternährung

Jedes Jahr sterben mehr Menschen an den Folgen von Hunger und Mangelernährung als an AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen.  Um Ernährungssouveränität zu erreichen, brauchen wir eine globale Agrarwende, die sich am Leitbild einer standortangepassten, kleinbäuerlichen und ökologisch nachhaltigen Landwirtschaft orientiert. Es muss darum gehen, vor allem die Potenziale der kleinbäuerlichen Landwirtschaft, Viehzucht und handwerklichen Fischerei stärker zu nutzen.

Eine weltweite Agrarwende zur Stärkung der Ernährungssouveränität der Länder des Globalen Südens muss dabei von ambitionierten Klimaschutzmaßnahmen und gerechteren Strukturen im Welthandel flankiert sein. Nur so kann das Recht auf Nahrung für alle Menschen dieser Welt verwirklicht werden.

 

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16.10.2020

Menschenrecht auf Nahrung endlich umsetzen – strukturelle Ungleichheiten beseitigen 

Die Fortschritte der Nuller-Jahre bei der Bekämpfung von Hunger und Mangelernährung haben sich in den vergangenen fünf Jahren umgekehrt. 690 Millionen Menschen litten 2019 an chronischem Hunger – 10 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Durch die Auswirkungen der Coronakrise kommen nun noch etwa 130 Millionen akut Hungernde dazu.  

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15.10.2020

Menschenrecht auf Nahrung endlich umsetzen

Zum Welternährungstag am 16. Oktober erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

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29.07.2020

Corona-Pandemie: Mangelernährung und Hunger von Kindern verhindern

Neben jetzt notwendigen Maßnahmen, um zusätzlichen Hunger durch Corona abzuwenden, muss in der Landwirtschaft ein grundsätzlicher Kurswechsel stattfinden. Die europäische Agrarpolitik gefährdet das Recht auf Nahrung von Menschen im Globalen Süden.

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16.01.2020

Antrag: Über den eigenen Tellerrand hinaus – Mit Agrarökologie und kohärenter Politik Ernährungssouveränität im Globalen Süden ermöglichen

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