Welternährung

Jedes Jahr sterben mehr Menschen an den Folgen von Hunger und Mangelernährung als an AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen.  Um Ernährungssouveränität zu erreichen, brauchen wir eine globale Agrarwende, die sich am Leitbild einer standortangepassten, kleinbäuerlichen und ökologisch nachhaltigen Landwirtschaft orientiert. Es muss darum gehen, vor allem die Potenziale der kleinbäuerlichen Landwirtschaft, Viehzucht und handwerklichen Fischerei stärker zu nutzen.

Eine weltweite Agrarwende zur Stärkung der Ernährungssouveränität der Länder des Globalen Südens muss dabei von ambitionierten Klimaschutzmaßnahmen und gerechteren Strukturen im Welthandel flankiert sein. Nur so kann das Recht auf Nahrung für alle Menschen dieser Welt verwirklicht werden.

 

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29.07.2020

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Neben jetzt notwendigen Maßnahmen, um zusätzlichen Hunger durch Corona abzuwenden, muss in der Landwirtschaft ein grundsätzlicher Kurswechsel stattfinden. Die europäische Agrarpolitik gefährdet das Recht auf Nahrung von Menschen im Globalen Süden.

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16.01.2020

Antrag: Über den eigenen Tellerrand hinaus – Mit Agrarökologie und kohärenter Politik Ernährungssouveränität im Globalen Süden ermöglichen

Das Recht auf Nahrung ist ein Menschenrecht. Nach einem Jahrzehnt der positiven Entwicklung stieg jedoch die absolute Zahl der Hungerleidenden in 2018 das dritte Jahr in Folge und beträgt nun 821 Millionen Menschen. Alle zehn Sekunden stirbt ein Kind unter fünf Jahren an den Folgen von Hunger. Gleichzeitig sind Übergewicht und die damit verbundenen Folgen für die Gesundheit ein wachsendes Problem. Das globale Ernährungssystem insgesamt befindet sich in einer eklatanten Schieflage.

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11.10.2018

Welthunger-Index macht deutlich: fehlende Politikkohärenz befeuert Hunger weltweit

Zur Vorstellung des Welthunger-Index 2018 erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

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