Soziale Ungleichheit wirksam bekämpfen!


09.10.2018
Der von Oxfam ermittelte Commitment to Reducing Inequality Indexes wirft ein Schlaglicht auf eines der größten Probleme unserer Zeit: die soziale Ungleichheit.

Die Studie zeigt, dass etliche Regierungen sich weiterhin nicht ausreichend um die ungerechte Wohlstandsverteilung in ihren Ländern kümmern, obwohl sie sich mit der Unterzeichnung der Nachhaltigkeitsagenda 2030 dazu verpflichtet haben.

Natürlich stehen Länder wie Indien und Nigeria selbst in der Verantwortung die soziale Ungleichheit zu bekämpfen. Aber auch die Bundesregierung ergreift weder auf nationaler Ebene, noch im Bereich der Entwicklungspolitik die notwendigen Maßnahmen. So erhalten die Entwicklungsländer bei weitem nicht die von der internationalen Staatengemeinschaft zugesicherten finanziellen Mittel. Müller, Merkel und Co. setzen sich zudem nicht ausreichend für eine faire, eine nachhaltige Landwirtschaftspolitik und echten Klimaschutz. So wird die soziale Ungleichheit weltweit verstärkt und verstetigt.

Die Folgen sind verheerend! Die ungerechte Wohlstandsverteilung führt dazu, dass weite Teile der Bevölkerung von politischer Teilhabe ausgeschlossen werden. In vielen Entwicklungsländern destabilisiert dies gesellschaftliche Strukturen und löst nicht selten brutale Konflikte aus, die nicht einfach wieder zurückgedrängt werden können. Auch Wirtschaftswachstum und soziale Mobilität leiden unter der sozialen Spaltung. Die soziale Ungleichheit ist somit ein zentraler Bremser für die Erfüllung der VN-Nachhaltigkeitsziele und im Kampf gegen die Armut.

Link zur Oxfam Studie: https://www.oxfam.de/blog/mehr-einsatz-gegen-ungleichheit-moeglich