Stadt-Umland-Bahn und S-Bahn-Verschwenk nicht kompatibel


20.05.2011
Das Vorhaben der Stadt-Umland-Bahn begrüße ich. Alles, was den öffentlichen Nahverkehr attraktiver macht, bringt uns verkehrspolitisch ein Stück weiter.

Projekte sind jedoch inkompatibel. Mit dem Verschwenk würde der Norden Fürths ein Stück weit von der S-Bahn abgehängt. Gleichzeitig nähmen sich Verschwenk und Stadt-Umland-Bahn dann gegenseitig die Fahrgäste aus der Schmalau und dem Nürnberger Norden weg. „Nur mit der S-Bahn entlang der Bestandsstrecke werden beide Projekte ausreichende Nutzen-Kosten-Werte erreichen“, zeigt sich Kekeritz überzeugt. „Die Stub hat bei den Berechnungen zum Verschwenk nie eine Rolle gespielt. Stadt Fürth und Aktionsbündnis haben darauf immer wieder hingewiesen“, fährt er fort.

Dass der Innenminister sich nun für die Stadt-Umland-Bahn stark macht, kann daher nur als Sinneswandel von Joachim Herrmann verstanden werden. „Es ist gut, nun einen Mitstreiter für die vernünftige Lösung bei der S-Bahn in der Staatsregierung zu haben“, gibt Kekeritz zu Protokoll. Und weiter: „Vielleicht lässt sich auf diesem Weg endlich die Blockadehaltung der Staatsregierung überwinden. Wenn der Minister die Stub will, muss er konsequenterweise gegen den Verschwenk sein.“

PM_Kekeritz__110520_Stadtumlandbahn