S-Bahn-Verschwenk stoppen


07.12.2009
Bundestagsabgeordnete Kekeritz und Rupprecht begrüßen gemeinsames Vorgehen mit dem CSU-Kollegen Christian Schmidt.

Die Bagger graben sich derzeit entlang des Fürther Bogens durchs Herz der Stadt Fürth. Die S-Bahn kommt – und das soll sie auch. Aber ohne den Verschwenk durchs Knoblauchsland, der im nächsten Bauabschnitt bei Stadeln geplant ist. Die beiden Abgeordneten Marlene Rupprecht (SPD) und Uwe Kekeritz (Bünnids90/Die Grünen) begrüßen, dass sich nach entsprechenden Äußerungen ihres CSU-Kollegen Christian Schmidt das Trio der örtlichen Abgeordneten einmütig für die Fürther Interessen einsetzt und mit gleicher Zielsetzung an den zuständigen Minister herantritt.

Die beiden Abgeordneten der Opposition haben sich gemeinsam an Bundesverkehrsminister Ramsauer gewandt. In ihrem Brief vom 3. Dezember mahnen beide endlich ein Eingehen der Verantwortlichen auf die begründeten Bedenken der Stadt Fürth an. Diese formuliert ihre ablehnende Haltung seit Beginn der Planungen, zuletzt immer einstimmig im Stadtrat. Rupprecht und Kekeritz verweisen in ihrem Brief auf die offenen Fragen, die das jüngste Gutachten aufwirft. Insbesondere die dortige Kosten-Nutzen-Rechnung muss auf den Prüfstand.

Kern ihrer Forderungen an den Minister ist daher der sofortige Stopp aller Ausschreibungen im angrenzenden Bauabschnitt bei Eltersdorf. Nur so sind Vorfestlegungen für den Verschwenk noch zu verhindern. Darüber hinaus plädieren sie dafür, den geplanten provisorischen Halt „Stadeln Süd“ nicht zu errichten und den Bahnhof Vach bis aus Weiteres in Betrieb zu lassen. Die anfallenden Kosten für ein nur einjähriges Bauwerk an der Bahnunterführung Stadelner Haupt-/Erlanger Straße seien nicht vertretbar.

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