Bessere Lebensbedingungen für Flüchtlinge


30.09.2010
Flüchtlinge auf der ganzen Welt bedürfen unserer Unterstützung. Das entscheidende Kriterium darf nicht Religion oder Ethnie, sondern muss das von den Menschen erlittene Leid sein.

MdB Uwe Kekeritz, grüner Bundestagsabgeordneter für Mittelfranken erklärt zum Tag des Flüchtlings am 1. Oktober:

„Flüchtlinge auf der ganzen Welt bedürfen unserer Unterstützung. Dabei dürfen wir nicht nach Opportunität vorgehen, wie im Falle der christlichen IrakerInnen. Das entscheidende Kriterium darf nicht Religion oder Ethnie, sondern muss das von den Menschen erlittene Leid sein. Daher ist eine Beteiligung Deutschlands am Resettlement Programm der Vereinten Nationen überfällig: Das ist ein kontinuierliches Neuansiedlungsprogramm zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Drittstaaten. Auch die Kampagne „save me“, die ich unterstütze, fordert dies. Ich begrüße es sehr, dass sich auch schon in Fürth eine save-me Gruppe gegründet hat.

Neben der Aufnahme von Flüchtlingen dürfen wir natürlich auch diejenigen, die in Deutschland bereits eine Zuflucht gefunden haben, nicht vergessen. Deren Lebensbedingungen müssen wir dringend verbessern! Die Residenzpflicht gehört abgeschafft, freie Wohnortwahl muss möglich sein. In Bayern leben knapp 8000 Flüchtlinge in 118 Lagern unter teils schlimmen Bedingungen. Ihnen sollten stattdessen Wohnungen zur Verfügung gestellt werden. Sie sollten außerdem die Möglichkeit bekommen, sofort eine Arbeit aufzunehmen.“

PM_Kekeritz_101006_Tag_des_Fluechtlings