Kleine Anfrage: Simbabwe zwei Jahre nach der Absetzung Robert Mugabes


28.01.2020
Am 21. November 2017 trat Robert Mugabe unter massiven Druck des Militärs von seinem Amt als Simbabwes Staatspräsident zurück. Robert Mugabe hatte das Land 37 Jahre lang regiert und es schrittweise zu einem autoritären Staat umgebaut. Wie ist der Stand nun im Verhältnis Deutschlands zu Simbabwe fragt Uwe Kekeritz.

Er schränkte die Freiheitsrechte massiv ein, etablierte ein System der Unterdrückung und sicherte sich seine Macht wiederholt mit brutaler Gewalt. Sein Nachfolger Emmerson Mnangagwa, der ein langjähriges Kabinettsmitglied Robert Mugabes war und unter anderem als Staatssicherheitsminister die sogenannten Gukurahundi-Massaker gegen die Bevölkerungsgruppe der Mdebele Mitte der 1980er-Jahre befehligt hat, gibt sich öffentlich als Reformer. Ein halbes Jahr nach der Amtsübernahme wurde Emmerson Mnangagwa bei Wahlen im Amt bestätigt. Der knappe Sieg führte jedoch zu Protesten und Gewalt, wodurch
mehrere Menschen starben. Das oppositionelle Parteienbündnis MDC Alliance und weite Teile der Zivilgesellschaft erkannten das Wahlresultat nicht an. Die regierende ZANU-PF ist entsprechend unter Druck geraten und die Stimmung zwischen den Parteien ist weiterhin sehr angespannt.



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