Kleine Anfrage: Nutzen von Projekten gegen den Anbau von Drogenpflanzen wie Koka oder Schlafmohn


20.09.2021
Zur Reduzierung des Anbaus von Drogenpflanzen setzt die Bundesregierung auf alternative Anbauprojekte u. a. in Kolumbien und Myanmar. Der Nutzen dieser Projekte steht immer wieder in der Kritik. Das Drogenangebot von z. B. Kokain steigt, die Nachfrage in Europa ebenfalls.

Recherchen vor Ort weisen darauf hin, dass die Lebensbedingungen kleinbäuerlicher Familien in den Anbauländern so kaum und nicht langfristig verbessert werden.

Die alternativen Anbauprojekte werden im Kontext einer prohibitiven europäischen Drogenpolitik betrachtet um Schwachstellen aufzuzeigen und wirksame Ansätze oder mindestens eine ehrliche Evaluation der Projekte einzufordern, auch die Auswirkungen aktueller politisch-militärischer Konflikte in Afghanistan und Myanmar werden thematisiert.

Die ganze Kleine Anfrage (19/32289) samt Antwort der Bundesregierung (19/32504) zum Nachlesen