Kleine Anfrage: Freiwillige Partnerschaftsabkommen im internationalen Holzhandel


05.04.2018
Die Bedeutung von Wäldern liegt auf der Hand – für die Biodiversität – denn sie beheimaten 80 Prozent der Arten der Erde, als Garant gegen die Klimakrise. Wälder sind der zweitgrößte Speicherort für CO2 als Lebensort für etwa 25 Prozent der Weltbevölkerung die von Wäldern abhängig sind. Dennoch werden jährlich 13 Millionen Hektar Wald zerstört – durch menschliche Eingriffe oder die Klimakrise – mit drastischen Konsequenzen für Menschen, Tiere, Pflanzen und Klima.

17 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen haben ihre Ursache in der Entwaldung. Damit trägt diese anderthalb Mal mehr zu Erhitzung unseres Planeten bei als der globale Flug-, Straßen-, Schienen- und Schiffverkehr gemeinsam. Mit dem Ziel, die Entwaldung durch den illegalen Holzhandel zu stoppen, wurden verschiedene Instrumente entwickelt: beispielsweise das REDD+ Rahmenwerk, die European Timber Regulation (EUTR) und freiwillige Partnerschaftsabkommen (Voluntary Partnership Agreements; VPAs), Abkommen zwischen Holz exportierenden Ländern und der EU. Nichtregierungsorganisationen üben jedoch an verschiedenen Punkten Kritik und ziehen in Zweifel, ob die Ziele mit diesen Instrumenten erreicht werden können, so würden Kriterien wie Nachhaltigkeit und Legalität vermischt.



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