Handel & Weltwirtschaft

In der globalisierten Wirtschaft spielt der Welthandel eine herausragende Rolle. Es braucht daher eine entwicklungsdienliche, menschenrechtsbasierte Handelspolitik, die auf die Bedürfnisse der Partnerländer ausgerichtet ist. Derzeit benachteiligen die Handelsstrukturen die Länder des Globalen Südens. Die von den Industriestaaten vorangetriebene Liberalisierungspolitik gefährdet ganze Wirtschaftssektoren und erhöht die Abhängigkeit der Länder des Globalen Südens.

Gleiches gilt für die Produktionsverhältnisse in internationalen Lieferketten. Durch verbindliche Umwelt- und Sozialstandards müssen die Lebensverhältnisse der Menschen in den Ländern des Globalen Südens nachhaltig verbessert werden. Egal ob auf den Kakaoplantagen der Elfenbeinküste oder in den Textilfabriken Südostasiens – durch die Ausbeutung der Menschen und den Raubbau an der Natur erwirtschaften transnationale Konzerne Gewinne in Ländern des Globalen Südens, weil sie soziale, ökologische und menschenrechtliche Standards nicht einhalten. Das muss sich ändern.

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22.04.2021

Bolsonaros Waldpolitik: Der Brandstifter erpresst die Feuerwehr

Zu den aktuellen Strategien Brasiliens in der Waldpolitik erklären Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik, und Omid Nouripour, Sprecher für Außenpolitik:

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09.08.2020

Indigene Rechte stärken – ILO 169 endlich ratifizieren!

Die Ratifikation der ILO Konvention 169 durch die Bundesregierung ist essentiell. Sie ist das einzige völkerrechtlich verbindliche Dokument zum Schutz der Rechte indigener Völker. Beispielsweise in Brasilien zeigt sich momentan deutlich, wie die Rechte der indigenen Bevölkerung mit Füßen getreten werden. Die Bundesregierung und die EU müssen gegenüber Bolsonaro endlich klare Kante zeigen.

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14.07.2020

Lieferkettengesetz jetzt – Schluss mit dem Spiel auf Zeit! 

Zu den heute verlautbarten Ergebnissen zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik: 

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30.06.2020

Fraktionsbeschluss: „GRÜN. GLOBAL. GERECHT. Eckpunkte einer nachhaltigen globalen Entwicklungs- und Strukturpolitik“

Für einen entwicklungspolitischen Paradigmenwechsel braucht es jetzt eine globale und feministische Strukturpolitik. Das ist eine der Forderungen im Beschluss der Fraktion, der auf Initiative der AG Globale Entwicklung am 30.6.2020 zu Stande gekommen ist.

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15.06.2020

Kinderarbeit bekämpfen heißt soziale Ungleichheit und Armut global bekämpfen

Zum Welttag gegen Kinderarbeit erklären Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik, und Katja Dörner, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik:

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