Handel & Weltwirtschaft

In der globalisierten Wirtschaft spielt der Welthandel eine herausragende Rolle. Es braucht daher eine entwicklungsdienliche, menschenrechtsbasierte Handelspolitik, die auf die Bedürfnisse der Partnerländer ausgerichtet ist. Derzeit leiden Entwicklungsländer unter den Handelsstrukturen. Die von den Industriestaaten vorangetriebene Liberalisierungspolitik gefährdet ganze Wirtschaftssektoren und erhöht die Abhängigkeit der Entwicklungsländer.

Gleiches gilt für die Produktionsverhältnisse in internationalen Lieferketten. Durch verbindliche Umwelt- und Sozialstandards müssen die Lebensverhältnisse der Menschen in Entwicklungsländern nachhaltig verbessert werden. Egal ob auf den Kakaoplantagen der Elfenbeinküste oder in den Textilfabriken Südostasiens – durch die Ausbeutung der Menschen und den Raubbau an der Natur erwirtschaften transnationale Konzerne Gewinne in Entwicklungsländern, weil sie soziale, ökologische und menschenrechtliche Standards nicht einhalten. Das muss sich ändern.

 

Artikel zum Thema

09.12.2010

EU–Indien-Gipfel im Zeichen des Freihandelsabkommen

Das zentrale Thema des Gipfels wird das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Indien sein. Seit 2007 verhandeln die beiden ungleichen Partner über ein solches Abkommen.

weiter
14.07.2010

Erste Schritte gegen ausbeuterische Kinderarbeit?

Der Bundesrat hat in seiner letzten Sitzung eine erste richtungweisende Entscheidung zur Verhinderung gegen ausbeuterische Kinderarbeit getroffen.

weiter
11.05.2010

Kompetenzstreit verhindert Verbannung der Kinderarbeit von bayerischen Friedhöfen

Im Lichte aktueller Zahlen zur Kinderarbeit ist das politische Es mangelt auf Landes- und Bundesebene an konkreten Regelungen, damit wir gemeinsam und konsequent gegen Kinderarbeit vorgehen können.

weiter