Handel & Weltwirtschaft

In der globalisierten Wirtschaft spielt der Welthandel eine herausragende Rolle. Es braucht daher eine entwicklungsdienliche, menschenrechtsbasierte Handelspolitik, die auf die Bedürfnisse der Partnerländer ausgerichtet ist. Derzeit leiden Entwicklungsländer unter den Handelsstrukturen. Die von den Industriestaaten vorangetriebene Liberalisierungspolitik gefährdet ganze Wirtschaftssektoren und erhöht die Abhängigkeit der Entwicklungsländer.

Gleiches gilt für die Produktionsverhältnisse in internationalen Lieferketten. Durch verbindliche Umwelt- und Sozialstandards müssen die Lebensverhältnisse der Menschen in Entwicklungsländern nachhaltig verbessert werden. Egal ob auf den Kakaoplantagen der Elfenbeinküste oder in den Textilfabriken Südostasiens – durch die Ausbeutung der Menschen und den Raubbau an der Natur erwirtschaften transnationale Konzerne Gewinne in Entwicklungsländern, weil sie soziale, ökologische und menschenrechtliche Standards nicht einhalten. Das muss sich ändern.

 

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28.06.2018

Kleine Anfrage: Geschäftstätigkeit von thyssenkrupp in Burundi

Am 14. April 2015 schloss die Thyssen Krupp Metallurgical Products GmbH, eine Tochtergesellschaft der thyssenkrupp AG, einen Abnahmevertrag mit zehnjähriger Laufzeit über Seltene Erden mit der Rainbow Rare Earths Ltd. in Burundi ab und wurde in Folge dessen deren exklusiver Vertriebspartner. Uwe Kekeritz und die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen befragen die Bundesregierung dazu.

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25.05.2018

EU-Abkommen mit Entwicklungsländern: Chance für eine gleichberechtigte Partnerschaft nutzen!

Zur Befassung des Außerministerrats mit dem Verhandlungsmandat für das Abkommen der Europäischen Union mit den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifik (AKP) am kommenden Montag, erklären Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik und Dr. Frithjof Schmidt, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss:

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08.05.2018

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Die Europäische Union (EU) verhandelt derzeit mit den Mercosur-Staaten (Mercosur = Gemeinsamer Markt des Südens) Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay über ein Freihandelsabkommen.

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25.04.2018

Antrag: Europas Zusammenarbeit mit dem Globalen Süden

Die Zusammenarbeit zwischen den Staaten in Afrika, im Karibischen Raum und im Pazifischen Ozean (AKP-Staaten) und der heutigen EU fand ihren Ursprung bereits in den 1950er Jahren als die damalige Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) mit den ehemaligen Kolonien einiger Mitgliedsstaaten eine privilegierte Entwicklungszusammenarbeit verabredete.

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