Handel & Weltwirtschaft

In der globalisierten Wirtschaft spielt der Welthandel eine herausragende Rolle. Es braucht daher eine entwicklungsdienliche, menschenrechtsbasierte Handelspolitik, die auf die Bedürfnisse der Partnerländer ausgerichtet ist. Derzeit benachteiligen die Handelsstrukturen die Länder des Globalen Südens. Die von den Industriestaaten vorangetriebene Liberalisierungspolitik gefährdet ganze Wirtschaftssektoren und erhöht die Abhängigkeit der Länder des Globalen Südens.

Gleiches gilt für die Produktionsverhältnisse in internationalen Lieferketten. Durch verbindliche Umwelt- und Sozialstandards müssen die Lebensverhältnisse der Menschen in den Ländern des Globalen Südens nachhaltig verbessert werden. Egal ob auf den Kakaoplantagen der Elfenbeinküste oder in den Textilfabriken Südostasiens – durch die Ausbeutung der Menschen und den Raubbau an der Natur erwirtschaften transnationale Konzerne Gewinne in Ländern des Globalen Südens, weil sie soziale, ökologische und menschenrechtliche Standards nicht einhalten. Das muss sich ändern.

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13.01.2021

Die Bundesregierung muss endlich ein konkretes Lieferkettengesetz vorlegen

Zum Appell mehrerer Ökonominnen und Ökonomen nach einem Lieferkettengesetz erklären Anja Hajduk, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, und Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

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03.12.2020

Post-Cotonou-Abkommen: Schwache Kompromisse statt richtungsweisender Partnerschaft

Zum finalen Treffen der Verhandlungsführer*innen des Cotonou-Folgeabkommens zwischen der Organisation der afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten (OACPS) und der EU an diesem Donnerstag erklären Dr. Frithjof Schmidt, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, und Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

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18.11.2020

Antrag: Naturzerstörung, Wildtierhandel und Pelztierfarmen stoppen – Risiko für zukünftige Pandemien senken

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Zoonosen meist in Verbindung stehen mit dem Verzehr von Wildtierfleisch, Wildtierhandel, (Massen-)Tierhaltung, Umweltzerstörung und Veränderungen der Landnutzung. Mit diesem Antrag wollen wir aufzeigen, dass wir Vorsorge treffen müssen und können um zukünftige Pandemien zu minimieren.

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17.11.2020

Gastbeitrag: Kein Export von verbotenen Pestiziden

Was für Europäer zu giftig ist, darf auch nicht in andere Länder verkauft werden. Das Geschäft belastet Mensch und Umwelt.

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