Gesundheit & Soziales

Gesundheit ist ein Menschenrecht. Dennoch sterben Jahr für Jahr Millionen Menschen an vermeidbaren Krankheiten. Neben dem menschlichen Leid wirkt sich diese Misere auch in einer verringerten Wirtschaftsleistung und ungenutzte Entwicklungspotenzialen aus. Durch eine Stärkung der lokalen Gesundheitssysteme und verbesserte Medikamentenversorgung kann den Menschen in Entwicklungsländern entscheidend geholfen werden. Gesundheitspolitik muss deshalb prominenter auf die globale Entwicklungsagenda gesetzt werden.

Auch in Bezug auf soziale Sicherungssysteme muss endlich ein Umdenken stattfinden. Weltweit leben gut Dreiviertel aller Menschen ohne jegliche Absicherung für Krankheit, Arbeitslosigkeit, Unfall und Alter. Dabei ist die Absicherung dieser Risiken ein grundlegender Baustein, um Menschen einen Weg aus Armut zu ermöglichen. Der Aufbau von sozialen Sicherungssystemen muss daher stärker in den Fokus der Entwicklungszusammenarbeit gerückt werden.

 

Artikel zum Thema
20.07.2010

Niebel torpediert globale Aids-Bekämpfung

Der Globale Fonds zur Bekämpfung von HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria ist nicht mehr fester Bestandteil der deutschen HIV/Aids-Bekämpfung – das hat Entwicklungsminister Niebel auf unsere Anfrage bestätigt.

weiter
13.07.2010

Zugang zu Medikamenten in Entwicklungsländern sichern

Der Zugang von zu günstigen Medikamenten darf nicht durch bilaterale Freihandelsabkommen der EU beeinträchtigt werden.

weiter
14.05.2010

Margot Käßmanns Einsatz für Verhütungsmittel

Uwe Kekeritz begrüßt, dass sich Margot Käßmann auf dem Ökumenischen Kirchentag deutlich für den offenen Zugang zu Verhütungsmitteln eingesetzt hat. Auch die katholische Kirche sollte sich in dieser Frage öffnen.

weiter
24.04.2010

Bundesregierung muss den Globalen Fonds im Kampf gegen Malaria stärken

Im Kampf gegen Malaria muss die Bundesregierung ihre Mittel nach Effizienz auswählen. Multilaterale Initiativen müssen von deutscher Seite endlich stärker unterstützt werden.

weiter