Gesundheit & Soziales

Gesundheit ist ein Menschenrecht. Dennoch sterben Jahr für Jahr Millionen Menschen an vermeidbaren Krankheiten. Neben dem menschlichen Leid wirkt sich diese Misere auch in einer verringerten Wirtschaftsleistung und ungenutzte Entwicklungspotenzialen aus. Durch eine Stärkung der lokalen Gesundheitssysteme und verbesserte Medikamentenversorgung kann den Menschen in Entwicklungsländern entscheidend geholfen werden. Gesundheitspolitik muss deshalb prominenter auf die globale Entwicklungsagenda gesetzt werden.

Auch in Bezug auf soziale Sicherungssysteme muss endlich ein Umdenken stattfinden. Weltweit leben gut Dreiviertel aller Menschen ohne jegliche Absicherung für Krankheit, Arbeitslosigkeit, Unfall und Alter. Dabei ist die Absicherung dieser Risiken ein grundlegender Baustein, um Menschen einen Weg aus Armut zu ermöglichen. Der Aufbau von sozialen Sicherungssystemen muss daher stärker in den Fokus der Entwicklungszusammenarbeit gerückt werden.

 

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21.01.2019

Oxfam-Bericht: Besser Gleich! – Soziale Ungleichheit weltweit bekämpfen

Zum Oxfam-Bericht „Public Good or Private Wealth“ zur globalen sozialen Ungleichheit erklären Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik, und Lisa Paus, Sprecherin für Finanzpolitik:

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10.01.2019

Kleine Anfrage: Zwischenbilanz der Umsetzung des zweiten Gender Aktionsplans des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Im Februar 2016 hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) seinen zweiten Gender Aktionsplan (kurz GAP II) vorgelegt. Das BMZ blieb jedoch bislang mit seinen Zielsetzungen zur Stärkung von Frauen und Mädchen hinter den Erwartungen von Fachexpertinnen und Fachexperten sowie Nichtregierungsorganisationen zurück. Grund genug für Uwe Kekeritz und Kolleg*innen nachzufragen, damit es nicht bei Lippenbekenntnissen der Regierung bleibt.

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08.11.2018

Kleine Anfrage: Klimagerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit – Umsetzung des Gender Action Plan, Verankerung einer gendergerechten Klimapolitik auf der UNKlimakonferenz in Kattowitz COP24 und Förderung von Frauen in der Gestaltung nationaler und internationaler Klimapolitik

Mit der Erwärmung unserer Atmosphäre um ein Grad ist die Klimakrise in vielen Regionen der Welt bereits grausame Realität geworden. Dürren, Stürme und steigende Meeresspiegel bedrohen die Lebensgrundlagen vieler Menschen. Während die Verursacher in erster Linie die Industrienationen des globalen Nordens sind, treffen die negativen Auswirkungen der menschengemachten Klimakrise besonders die Frauen in den Ländern des globalen Südens.

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19.09.2018

Uwe Kekeritz zu den neuen Weltbankzahlen zur Armut

Zur Veröffentlichung der neuen Weltbankzahlen zur Armut erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

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