Gefährliche Pestizidexporte stoppen – Internationale Abkommen zum Schutz vor Pestizidfolgen stärken


04.11.2020
Jährlich ereignen sich geschätzte 41 Millionen unbeabsichtigter Pestizidvergiftungen, von denen rund 20-40.000 tödlich enden. Bereits 1990 ging die Weltgesundheitsorganisation WHO von jährlich mindestens 25 Millionen Vergiftungen durch Pestizide aus. Die überwiegende Mehrheit dieser Todesfälle ereignet sich im Globalen Süden.
Wir fordern:
  •  Exportverbot für in der #EU verbotene oder nicht zugelassene Pestizide
  •  Umgang mit Pestiziden auf internationaler Ebene besser regulieren
  •  weltweiten Pestizideinsatz verringern
  •  agrarökologische Forschung stärken
  •  Züchtung & freie Tausch von geeignetem Saatgut statt patentierter und häufig genmanipulierter Sorten
  • ein gerechteres Welthandelssystem, das die regionale Produktion und Vermarktung fördert und die Abhängigkeit kleiner Produzent*innen vom Weltmarkt verringert


Weiterführende Links:
Der Antrag zum Nachlesen (Bt-Drs.: 19/23988)