Flucht & Entwicklung

Die Welt scheint derzeit aus den Fugen zu geraten. Über 60 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Die Betroffenen fliehen vor Krieg und Elend. Um der Gewalt entgegenzutreten müssen eine vorausschauende und wirksame zivile Krisen- und Gewaltprävention, die weltweite Abrüstung und ein Verbot von Rüstungsexporten in Krisenregionen vorangetrieben werden. Ohne eine Stärkung des Multilateralismus, insbesondere der Vereinten Nationen und der Europäischen Union sind diese Herausforderungen nicht zu bewältigen.

Aber auch die globale Armut und ungerechte Wohlstandsverteilung muss endlich wirksam bekämpft werden. Derzeit müssen 2,6 Milliarden Menschen von weniger als zwei US-Dollar pro Tag leben. Fast eine Milliarde Menschen leiden an Hunger und Mangelernährung, während 20 Prozent der Menschheit rund 80 Prozent der Ressourcen verbrauchen. Es braucht daher endlich eine wirksame Entwicklungspolitik aus einem Guss, die Menschen und Natur in den Mittelpunkt rückt und als Teil einer globalen Strukturpolitik auf ein menschenrechtsbasierte, nachhaltige Entwicklung abzielt.

 

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14.04.2021

Antrag: Klimaziele und Entwicklungspolitik konsequent aufeinander ausrichten – Klimagerechtigkeit im Globalen Süden voranbringen

Die Erreichung der Agenda 2030 und die Ziele des Pariser Klimaabkommens hängen wechselseitig voneinander ab: Klimaziele können nicht ohne eine gerechte, nachhaltige Entwicklung erreicht werden – und die Entwicklungsziele sind nur unter Berücksichtigung der planetaren Grenzen zu erreichen. Eine gerechte, nachhaltige Entwicklung weltweit gibt's nur mit der Eindämmung der Klimakrise, Anpassung an die bereits realen Auswirkungen und einem fairen Umgangs mit entstandenen Verlusten und Schäden.

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04.11.2020

Antrag: Neuausrichtung der europäischen und deutschen Sahelpolitik – Zivile Maßnahmen und die Unterstützung demokratischer Kräfte ins Zentrum stellen

Seit Jahren verschlechtern sich die Lebensbedingungen der Menschen in der Sahelregion, die von zentraler geopolitischer Bedeutung für Afrika und auch für Europa ist. Dies ist unter anderem bedingt durch eine Vielzahl von bewaffneten Konflikten, der Klimakrise und mangelhaften staatlichen Strukturen. Der Antrag formuliert notwendige Schritte und Initiativen der deutschen Politik als Forderungen an die Bundesregierung und zeigt damit die politischen Kontouren dieser Neuausrichtung auf.

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02.11.2020

Kleine Anfrage: Aktuelle Lage in Burkina Faso sowie Auswirkung auf die entwicklungspolitische Zusammenarbeit

In den vergangenen Jahren hat sich die Lage in Burkina Faso drastisch verschlechtert. In den letzten drei Monaten hat die Gewalteskalation neue Höhepunkte erreicht. Die Menschen in Burkina Faso sehen sich mehrfachen Krisen ausgesetzt. Uwe Kekeritz fragt nach aktuellen Gegenheiten und der Haltung der Bundesregierung.

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20.10.2020

Sahelzone: Wo bleibt die Strategie?

Anlässlich der Geberkonferenz für die Sahelzone erklären Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik, und Dr. Frithjof Schmidt, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss:

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15.10.2020

Bodenlos! Bundesregierung trägt durch Außenwirtschaftsförderung zu Vertreibungen in Guinea bei

Mit Kreditgarantien in Höhe von rund 250 Millionen Euro unterstützt die Bundesregierung den Ausbau einer Bauxitmine in Guinea und trägt so massiv zu Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen bei. Ein Dorf wurde von den Minenbetreibern bereits zwangsweise umgesiedelt. Durch die geplante Erweiterung der Mine sind weitere 13 Dörfer bedroht.

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