Antrag: Naturzerstörung, Wildtierhandel und Pelztierfarmen stoppen – Risiko für zukünftige Pandemien senken


18.11.2020
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Zoonosen meist in Verbindung stehen mit dem Verzehr von Wildtierfleisch, Wildtierhandel, (Massen-)Tierhaltung, Umweltzerstörung und Veränderungen der Landnutzung. Mit diesem Antrag wollen wir aufzeigen, dass wir Vorsorge treffen müssen und können um zukünftige Pandemien zu minimieren.

60% der bekannten menschlichen Infektionskrankheiten sind zoonotischen Ursprungs und 75% neu auftretender Infektionskrankheiten des Menschen haben einen tierischen Ursprung. Der genaue Ursprung der aktuellen Corona-Pandemie ist weiterhin unbekannt, verdeutlicht aber die Notwendigkeit der Vorsorge in den Bereichen Wildtierhandel und Naturschutz. Außerdem zeigen Pelztierfarmen wie z.B. Nerzfarmen eine hohe Anfälligkeit für Infektionen und daraus resultierenden potentiellen Gesundheitsgefahren.

Politische Versprechen zum Wildtierhandel und Artenschutz finden sich schon im jetzigen als auch letzten Koalitionsvertrag – passiert ist bisher nichts. Die Koalition hat einen Antrag – auch als Reaktion auf die Corona-Krise und eine Anhörung im Umweltausschuss – zum Wildtierhandel angekündigt. Mit diesem Antrag wollen wir aufzeigen, dass wir Vorsorge treffen müssen und können um zukünftige Pandemien zu minimieren.



Weiterführende Links:
Der ganze Antrag (19/24435) zum Nachlesen