Aktuelles

12.03.2020

Bisri Damm im Libanon – Weltbank will an umstrittenem Projekt festhalten

Im Libanon formiert sich Widerstand gegen ein von der Weltbank gefördertes Staudammprojekt. Auch deutsche Entwicklungsgelder sind involviert. Gemeinsam mit der Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt fordert Uwe Kekeritz Entwicklungsminister Müller in einem Brief dazu auf dem Projekt die Unterstützung zu entziehen.

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Antrag: Über den eigenen Tellerrand hinaus – Mit Agrarökologie und kohärenter Politik Ernährungssouveränität im Globalen Süden ermöglichen

Das Recht auf Nahrung ist ein Menschenrecht. Nach einem Jahrzehnt der positiven Entwicklung stieg jedoch die absolute Zahl der Hungerleidenden in 2018 das dritte Jahr in Folge und beträgt nun 821 Millionen Menschen. Alle zehn Sekunden stirbt ein Kind unter fünf Jahren an den Folgen von Hunger. Gleichzeitig sind Übergewicht und die damit verbundenen Folgen für die Gesundheit ein wachsendes Problem. Das globale Ernährungssystem insgesamt befindet sich in einer eklatanten Schieflage.

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Bundesregierung hofiert brasilianische Agrarindustrie anstatt kleinbäuerliche Landwirtschaft zu fördern

Zur Rede der umstrittenen brasilianischen Landwirtschaftsministerin bei der heutigen Eröffnung des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

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Rohstoffstrategie setzt einseitig auf die Interessen der deutschen Industrie und vernachlässigt die Bedürfnisse der Menschen in den Abbauländern

Zur heute im Bundeskabinett vorgestellten Neuauflage der Rohstoffstrategie der Bundesregierung erklären Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik, Dieter Janecek, Sprecher für Industriepolitik und Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik, und Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

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Antrag: Lieferkettengesetz gegen Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in internationalen Lieferketten vorlegen

Während Entwicklungsminister Gerd Müller vorgibt den Menschenrechtsschutz in internationalen Lieferketten zu verbessern, verschleppt die Bundesregierung das Thema und tritt international als Bremserin auf. Es braucht endlich einen Gesetz statt weiter nur Freiwilligkeit.

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13.12.2019 © Kekeritz

Kleine Anfrage: Zusammenarbeit mit Ägypten angesichts wachsenden Widerstands gegen das Regime von Präsident Al Sisi

In Ägypten findet eine massive Repressionewelle statt, mit der das Sisi-Regime die wachsende Unzufriedenheit mit seiner Herrschaft, insbesondere der sich verschlechternden sozioökonomischen Lage, zu unterdrücken versucht. Die durchgeführten entwicklungspolitischen Maßnahmen der Bundesregierung werden diesen Realitäten nicht gerecht. Die Fragen fokussieren sich auf diese Maßnahmen und die mangelnde Konditionierung derselben.

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