Uwe Kekeritz ausgezeichnet


26.02.2015
Uwe Kekeritz erhält den Memento Preis für sein Engagement gegen vernachlässigte und armutsbedingte Krankheiten in der Kategorie „Politischer Wille“.

Die Jury, mit VertreterInnen von Brot für die Welt, Ärzte ohne Grenzen, der DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe und der BUKO Pharma-Kampagne, würdigt damit sein Engagement für „bessere politische Rahmenbedingungen im Kampf gegen vernachlässigte Krankheiten.“

Als Vorsitzender des Unterausschusses Gesundheit in Entwicklungsländern habe sich Kekeritz „unermüdlich für mehr Forschungsförderung im Bereich vernachlässigte Krankheiten eingesetzt“.

„Das Recht auf Gesundheit ist ein Menschenrecht. Dennoch haben etwa 1,7 Milliarden Menschen keinen Zugang zu lebensnotwendigen Medikamenten. Über eine Milliarde Menschen sind weltweit von vernachlässigten Krankheiten bedroht“, erklärt Uwe Kekeritz anlässlich der Preisverleihung.

Die Bekämpfung von vernachlässigten und armutsassoziierten Krankheiten muss zentraler Bestandteil der Entwicklungszusammenarbeit werden. Krankheiten sind ein bedeutendes Entwicklungshemmnis. Sie verhindern gesellschaftlichen Fortschritt und untergraben die Ziele der Entwicklungszusammenarbeit.

Um den Zugang zu den notwendigen Präventionsmitteln, Impfstoffen und Medikamenten zu verbessern muss die öffentliche Forschungsförderung für vernachlässigte und armutsbedingte Krankheiten weiter ausgebaut werden. Lebenswichtige Medikamente müssen allen Menschen, unabhängig von Herkunft oder Einkommen weltweit zugänglich gemacht werden.

„Die Verleihung des Memento Preises sehe ich als Aufforderung mich weiterhin dafür einzusetzen, dass wir unsere Bemühungen gegen vernachlässigte Krankheiten weiter verstärken“, so Kekeritz.



Weiterführende Links:


Dankrede von Uwe Kekeritz für die Verleihung des Memento Preises