Und zum Abschied einen Koffer…


09.08.2013
Wie es im Landkreis Bamberg in einer Unterkunft für Flüchtlinge zugeht. Gemeinsam mit Andreas Lösche hat sich Uwe Kekeritz umgesehen.

„Was im bayerischen Asylrecht zynisch formuliert wird, dass nämlich die Unterbringung von Asylbewerbern „die Bereitschaft zur Rückkehr fördern“ möge, motiviert den Landkreis Bamberg offensichtlich, in dieser menschenverachtenden Disziplin Klassenprimus sein zu wollen.

Auch wenn dieser Halbsatz kosmetisch aus dem Asylrecht gestrichen werden soll, ändert sich doch nichts an der Ausrichtung: Die schäbigsten Absteigen, ausrangierte Pensionen, in denen absolut niemand mehr übernachten wollte, möglichst weit abgelegen, werden zu Flüchtlingsunterkünften umfunktioniert.

So ganz nebenbei bieten die abgewirtschafteten Gebäude so auch noch die Lizenz zum Gelddrucken – miese Geschäftemacherei mit der Not der Flüchtlinge. Roßdach oder Aschbach heißen diese Orte hier im Landkreis. Wir haben uns umgesehen.“

 



Weiterführende Links:


Und zum Abschied einen Koffer...
Kleine Wunder in Aschbach