Sommer-frisch für mehr Fairness


01.08.2012
„Wenn wir fair gehandelt Produkte kaufen, können wir die Welt ein bisschen besser machen,“ ist Uwe Kekeritz überzeugt. Dafür hat Kekeritz in Kochel am See und Bad Tölz geworben.

VerbraucherInnen können Politik mit dem Einkaufswagen machen. Wenn wir fair gehandelte und oder zudem ökologische Produkte kaufen, tragen wir dazu bei, die Lebensbedingungen anderer Menschen und kommender Generationen zu verbessern. Oft sind auch Produkte aus der Region gute Alternativen zu konventioneller Massenware.

Darüber hinaus brauchen wir engagierte BürgerInnen, die bei sich vor Ort die Idee der Fairen Kommune, über alle Parteigrenzen hinweg, voranbringen. Immerhin kauft die öffentliche Hand jedes Jahr für 250 bis 300 Milliarden Euro ein. Über 50 Milliarden davon gehen direkt in Entwicklungs- und Schwellenländer. Jedoch haben bislang nur weniger als 300 unserer rund 12000 Städte und Gemeinden einen Beschluss gegen den Kauf von Produkten aus ausbeuterischer Kinderarbeit gefasst.

Das kann sich ändern, wenn die BürgerInnen Druck machen und zeigen, dass sie fairen, ökologischen und regionalen Konsum möchten. Für dieses Engagement hat Uwe Kekeritz bei wunderbarem Urlaubswetter zusammen mit Rudi Seibt in Kochel am See und in Bad Tölz geworben.