Reise nach Burkina Faso und Niger


24.02.2017
Vom 26.02. bis 06.03. reist Uwe Kekeritz mit der Parlamentariergruppe Französischsprachige Staaten West- und Zentralafrikas nach Burkina Faso und Niger.

Neben Treffen mit hochrangigen Regierungsvertretern und Abgeordneten stehen Gespräche mit der GIZ und der KfW sowie mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft auf dem Programm.

In Burkina Faso diskutieren Kekeritz und seine Kollegen mit dem burkinischen Landwirtschaftsministerium über die Themen Nahrungsmittelsicherheit für die Bevölkerung, Rückgewinnung und Interwertsetzung degradierter landwirtschaftlicher Nutzflächen aus.

Außerdem findet ein Gespräch mit Vertretern der Zivilgesellschaft und Künstlern, Gewerkschaften und Vertretern der Anti-Korruptionsorganisation „Réseau National de la Lutte Anti-Corruption“ unter anderem über demokratische Rechte, Versammlungsfreiheit, Freiheit der künstlerischen Betätigung, Zensur, Armuts- und Korruptionsbekämpfung statt.

Darüber hinaus trifft sich die Delegation unter anderem mit dem Präsident Roch Marc Christian Kaboré sowie mit dem Premierminister Paul Kaba Thieba aus. Außerdem findet ein Gespräch zur Sonderinitiative „Eine Welt ohne Hunger“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung statt.

Schließlich besucht die Delegation das Kulturprojekt „Operndorf Afrika“ des Theater- und Filmemachers Christoph Schlingensief.

In Niger besuchen Kekeritz und seine Kollegen das Informationsbüro der IOM sowie das Migranten-Transitzentrums von IOM am Stadtrand von Agadez. Dort haben sie auch die Gelegenheit zum Gespräch mit aus Libyen und Algerien zurückgekehrten Migrant*innen über deren Erfahrungen.

Außerdem trifft die Delegation die Nichtregierungsorganisation „HED Tamat“, die in den Bereichen Konfliktprävention, Stärkung der Rolle der Frauen, Ernährungs- und Gesundheitsberatung, Berufsbildung, Bekämpfung religiösen Extremismus aktiv ist.

Darüber hinaus steht die Besichtigung verschiedener Projekte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in der Region Tillabéri auf dem Programm sowie ein Gespräch mit Mitgliedern der nigrisch-deutschen parlamentarischen Freundschaftsgruppe der Nationalversammlung auf dem Programm.