#BTW17: Mit Mut und Tatkraft. Für Gerechtigkeit bei uns und weltweit.


24.11.2016
Bewerbung um Platz 4 der Landesliste der bayerischen Grünen für die Bundestagswahl 2017

Liebe Freundinnen und Freunde,

Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Krieg, Hunger und Elend. Das macht deutlich wie wichtig Außen- und Entwicklungspolitik ist, die auf globale Gerechtigkeit und zivile Lösungen setzt. Die Fluchtursachen und nicht die Flüchtlinge bekämpfen, dafür trete ich ein. Als Euer bayerischer Abgeordneter für Außen- und Entwick­lungspolitik möchte ich voller Elan diese Arbeit gerne fortsetzen.

Das Ergebnis des Brexit-Referendums und die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten haben uns alle geschockt. Auch bei uns gewin­nen die Populist*innen und Rassist*innen Oberwasser. Klare Kante ist notwendiger denn je, in Zeiten, in denen AfD und CSU den Werte­kanon unserer Verfassung infrage stellen. Gegen diese Brand­stifter*innen braucht es uns Grüne mit klaren Positionen.

In diesen stürmischen Zeiten ist der Dialog mit den Bürger*innen besonders wichtig. Unsere grünen Konzepte für wirksamen Klima­schutz, für die Agrarwende, für eine offene Gesellschaft und vor allem für mehr Gerechtigkeit bei uns und weltweit müssen wir den Menschen vor Ort vermitteln: lebensnah, bodenständig und in verständlicher Sprache.

In über 400 Veranstaltungen habe ich das zusammen mit Euch erfolgreich getan. Mein Prinzip ist und bleibt, den engen Kontakt zu Euch, zur Zivilgesellschaft und zu Unternehmer*innen zu pflegen. So können wir die ganze Gesellschaft bei der unumgänglichen sozial-ökologischen Transformation mitnehmen.

Viele von Euch haben sich dafür eingesetzt, dass Eure Kommune in den letzten Jahren Fairtrade-Town geworden ist. Hier zeigt sich ganz praktisch, wie global und lokal Hand in Hand gehen und sich ergänzen. Solidarität beginnt bei uns vor der Haustüre. Dement­sprechend engagiere ich mich für eine öffentliche Beschaffung nach ökologischen und sozialen Kriterien in den Kommunen, im Land und im Bund.

Aber das reicht nicht. Ich möchte, dass Konzerne Umwelt- und Sozial­standards uneingeschränkt einhalten – egal wo auf der Welt. Deshalb habe ich beispielsweise ein Beschwerdeverfahren gegen KiK und C&A erwirkt, um den Opfern des Brandes der Tazreen-Fabrik in Bangladesch Gehör zu verschaffen. Doch vielmehr noch müssen wir für verbindliche Regeln für Unternehmen und dafür sorgen, dass sie für Fehlverhalten juristisch belangt werden können.

Des Weiteren möchte ich, dass Deutschland und die Industrienationen ihr Versprechen auf einen fairen Anteil am globalen Reichtum für die Entwicklungsländer einlösen. Ich habe deshalb zusammen mit der grünen Bundestagsfraktion einen Plan aufgestellt, wie wir endlich 0,7 Prozent des deutschen Brutto­nationaleinkommens (BNE) für Entwicklung bereitstellen. Damit weltweit und in Deutschland der gesellschaftliche Reichtum gerechter Verteilt wird, brauchen wir gerechte Steuersysteme und müssen die Steueroasen endlich trocken legen.

Schließlich will ich einen gerechten Welthandel, der Chancen bietet statt Existenzen zu zerstören. Und der unsere demokratische Gesellschaftsordnung und die über Jahrzehnte von Gewerkschaften und Umweltbewegung erkämpften Errungenschaften nicht aufs Spiel setzt. Deshalb lehne ich die geplanten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der EU mit Afrika (EPAs) genauso ab, wie TTIP und CETA.

Immer mehr Menschen glauben, dass viele Probleme national zu lösen sind. Die Le Pens, Hofers und Petrys nutzen die Gunst der Stunde, um nationalistische Politik salonfähig zu machen. Globale Probleme brauchen aber globale Antworten – und die beginnen vor der eigenen Haustür. Ich stehe für diesen Ansatz, für unseren grünen Grundsatz: „global denken und lokal handeln“. Ich spanne den Bogen von internationalen Konferenzen und den Besuchen in Flüchtlingslagern bis hin zu Euch in die Kreis- und Ortsverbände. Das will ich auch und besonders im Wahlkampf gerne weiter fortführen.

Lasst uns auch über 2017 hinaus zusammen für eine gerechtere Welt kämpfen.

Mit Mut, Tatkraft und einer gehörigen Portion Optimismus!

Dafür bitte ich um Eure Unterstützung.

Herzliche grüne Grüße
Uwe

 

Uwe Kekeritz, MdB

  • 63 Jahre, 2 erw. Kinder, 1 Enkelin
  • Sprecher für Entwicklungspolitik der grünen Bundestagsfraktion
  • Obmann im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Politische Stationen

  • aktiv in der Friedens-, Anti-Atom- und Anti-Gentech-Bewegung
  • seit 1990 bei den GRÜNEN
  • 20 Jahre aktiv in der Kommunalpolitik, Kreisrat und Stadtrat
  • seit 2009 im Bundestag
  • 2012-2015 bay. Parteirat

Als Abgeordneter

  • für gerechten Welthandel
  • aktiv gegen TTIP, CETA und TiSA
  • für internationale Unternehmensverantwortung
  • für die Faire Kommune
  • für echte Fluchtursachen-Bekämpfung
  • gegen neue und alte Nazis
  • gegen Gentechnik und die Macht der Agrarkonzerne

Berufliche Stationen

  • Dipl.-Volkswirt (Uni Erlangen-Nürnberg)
  • Hausmann
  • Entwicklungshelfer in Kamerun
  • Unternehmensberater
  • Referent für berufliche Rehabilitation

facebook.com/uwe.kekeritz.3
twitter.com/uwekekeritz

 



Weiterführende Links:


Uwe Kekeritz' schriftliche Bewerbung auf der Seite der bayerischen Grünen