Mein Antrieb

Seit den 80er Jahren bin ich in der Anti-Atom- und Friedensbewegung aktiv und dabei stets der Überzeugung, dass eine bessere Welt möglich ist. Das habe ich damals gespürt, als wir uns in Uffenheim erfolgreich gegen einen Freisetzungsversuch gentechnisch veränderter Zuckerrüben von Monsanto durchsetzten und das spüre ich heute als Abgeordneter bei meiner parlamentarischen Arbeit, auf meinen Reisen und in meinen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern.

Als Abgeordneter liegt mein Schwerpunkt im Bereich Entwicklungspolitik. Ich engagiere mich für mehr Gerechtigkeit bei uns und weltweit. Dass heute 62 Personen so viel wie 3,6 Milliarden Menschen, also die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung, besitzen führt sowohl in den Industrienationen als auch in Entwicklungsländern zu enormen sozialen Spannungen, mangelnden Chancen und schließlich zu gesellschaftlichen Krisen. Die Klimakrise und auch die Fluchtbewegungen weltweit zeigen: nationale und internationale Politik sind eng miteinander verwoben. Gerechtigkeit ist eine wesentliche Grundlage für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, für eine friedliche Zukunft. Bei uns und weltweit.

Wir können hier bei uns – im Bundestag, im Landtag und in den Kommunen – verdammt viel tun, um die Verhältnisse global zu verbessern. Deshalb stelle ich unsere Verantwortung für globale Entwicklungen immer wieder in den Mittelpunkt meiner Vorträge, Podiumsdiskussionen und Veranstaltungen. Gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern setze ich mich dafür ein, dass mehr und mehr Gemeinden Fair Trade Town werden.

Immer wieder sehe ich: in Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft gibt es viele gute Ideen für eine gerechtere und ökologisch nachhaltigere Zukunft. Eine faire Welt, die die Klimaziele umsetzt, ökologisch verantwortbar handelt und soziale Gerechtigkeit verwirklicht, ist möglich. Es liegt an uns allen gemeinsam für eine solche Welt einzustehen. Mit Herz, mit Mut, mit Weitblick!