Kleine Anfrage: Entwicklungspolitischer Nutzen der German Food Partnership


24.02.2014
Zwischen der Armuts- und Hungerbekämpfung und den kommerziellen Interessen von in Entwicklungsländern engagierten Unternehmen können Zielkonflikte entstehen. Uwe Kekeritz befragt zu dieser Problematik die Bundesregierung.

In Zusammenarbeit mit führenden deutschen und internationalen Unternehmen und Verbänden hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Jahr 2012 die „Deutsche Initiative für Agrarwirtschaft und Ernährung in Schwellen- und Entwicklungsländern“ gegründet, wenig später umbenannt in „German Food Partnership“ (GFP). Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Initiative gehören unter anderem transnationale Agrarunternehmen, deren Engagement in Entwicklungsländern sich explizit im Rahmen des jeweiligen Kerngeschäfts der Unternehmen bewegen soll.

Uwe Kekeritz und seine Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fragen nach den Auswahlkriterien und -verfahren bei den geplanten Projekten der GFP (Oilseeds Initiative Africa, Potato Initiative Africa , Competitive African Rice Initiative und Better Rice Initiative Asia). Außerdem fordern sie eine Auflistung der Unternehmen, Förderbanken, Verbände und Stiftungen, die derzeit und künftig an der GFP mit welchen Projekten und in welchen Ländern beteiligt sind.



Weiterführende Links:


http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/006/1800649.pdf