Höhere Moral in der Wirtschaft gefordert


27.08.2013
Uwe Kekeritz prangerte in Parkstein in der Oberpfalz die unsoziale Politik der Regierung an.

„Ich selbst bin als Abgeordneter der gesetzlichen Krankenversicherung beigetreten, weil ich erfahren habe, dass ab einem bestimmten Alter bei Privatpatienten von einem Arzt alles gemacht wird. Das überlebt naber nicht jeder“, so launig leitete Uwe Kekeritz seinen Vortrag bei den Grünen im KV Weiden-Neustadt an der Waldnaab ein.

Tatsächlich fand er aber zahlreiche weitere Beispiele für die „grottenfalsche“ Politik der schwarz-gelben Regierung. Viele Fragen blieben von „Mutti Merkel“ unbeantwortet: „Warum müssen Beschäftigte Steuergelder erhalten, wenn Betriebe nicht zu einer ordentlichen Bezahlung bereit sind?“ Damit spielte Kekeritz auf die zahlreichen AufstockerInnen an, die von ihrer Arbeit nicht leben können.

Den Rückgang der Arbeitslosigkeit konnte der Abgeordnete daher nicht nur positiv sehen, da viele prekäre Arbeitsverhältnisse entstanden seien. Leider habe es die Regierung Merkel nicht geschafft, einen Erfolg zu kreieren, an dem die breite Masse teilhat. „Das Geld wird trotz sprudelnder Staatseinnahmen nicht in die soziale Infrastruktur gesteckt, sondern etwa mit dem Betreuungsgeld zum Fenster hinausgeschmissen“, machte Kekeritz deutlich.

Für eine wirkliche soziale und ökologische Transformation müsse man daher Grün wählen.

Auch für sein eingangs genanntes Beispiel hatte er die richtige politische Lösung parat: Mit der Bürgerversicherung würden alle Berufsschichten und vor allem alle Einkommensarten miteinbezogen.