Gespräch mit dem Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung über globale Unternehmensverantwortung


11.06.2013
Gemeinsam mit dem Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, Markus Löning (FDP) hat Uwe Kekeritz politische Ansätze zur Stärkung internationaler Unternehmensverantwortung diskutiert.

Die globalisierte Wirtschaft brauche einen globalen Rahmen um Ausbeutung und Menschenrechtsverletzungen durch international agierende Konzerne ein Ende zu setzen, betonte Uwe Kekeritz vor dem Treffen mit dem Menschenrechtsbeauftragen. Konkret sprachen Kekeritz und Löning dann über die Katastrophen in Bangladesch, den Brand in der Tazreen-Fabrik im Herbst 2012 und den Fabrikeinsturz von Rana Plaza in diesem Jahr.

Darüber hinaus tauschten sie sich aus über die Nationale Kontaktstelle der OECD, Berichtspflichten für Unternehmen im Rohstoffsektor, die gerade von der EU beschlossen wurden und Möglichkeiten den Menschen aus Entwicklungs- und Schwellenländern Zugang zu deutscher Gerichtsbarkeit zu geben.

Auch wenn im Gespräch einige Differenzen zu Tage traten waren sich die beiden Politiker doch im Kern einig, dass auch die transnationalen Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland und Europa eine Verantwortung für die Produktionsbedingungen in anderen Teilen der Welt tragen.