Die syrische Flüchtlingskrise


16.12.2013
Uwe Kekeritz bereiste vom 04.12. bis 06.12.2013 zur Syrienkrise die Nachbarländer Jordanien und Libanon, um sich vor Ort ein Bild über die humanitäre Situation in den Flüchtlingslagern zu machen.

Seit Beginn der Krise in Syrien sind über zwei Millionen Menschen vor der Gewalt im Land in die Nachbarstaaten geflohen. Im Fokus der Reise stand daher die andauernde dramatische humanitäre Lage in den Flüchtlingslagern.

Dazu besuchte Kekeritz auf jordanischer Seite das größte Flüchtlingslager (Zaatari) in der Region sowie die zahllosen informellen Flüchtlings-Settlements auf libanesischer Seite.

Bei den Besuchen sprach Uwe Kekeritz mit WFP-VertreterInnen, ebenso mit VertreterInnen von UNHCR und mit VertreterInnen der Zivilgesellschaft und insbesondere mit Betroffenen vor Ort.

Die Syrien-Krise hat auch massive innenpolitische Auswirkungen auf die Anrainerstaaten. So drohen die großen Flüchtlingsströme die innenpolitische Lage der Nachbarstaaten zu destabilisieren, wenn etwa der Libanon derzeit über 800.000 registrierte Flüchtlinge und Jordanien über 500.000 registrierte Flüchtlinge aufgenommen hat. Ferner befinden sich weitere Hunderttausende nicht-registrierte Flüchtlinge in den Ländern.

Finden Sie hier seinen persönlichen Reisebericht:

2013_-_12_Reisebericht_Uwe_Kekeritz_Jordanien__Libanon_FINAL (1)