Dialogue on Sustainability – Mehr Nachhaltigkeit wagen!


28.11.2013
Beim Dialogue on Sustainability 2013 in Ingolstadt diskutierte Uwe Kekeritz über die Rolle von Ethik und Nachhaltigkeit in der Wirtschaft. In einer hochkarätigen Runde wurde das Spannungsfeld zwischen Markt und Moral ausgiebig debattiert. Uwe Kekeritz blickt trotz bedenklicher Entwicklungen optimistisch in die Zukunft.

Der fränkische Abgeordnete diskutierte mit Prof. Dr. Julian Nida Rümelin (Staatssekretär A.D.), Thomas Sattelberg (ehemaliger Personalvorstand der Deutschen Telekom), Anselm Bilgri (Pastor) und Dr. Peter Tropschuh (Leiter der Corporate Social Responsibility der Audi AG) welchen Stellenwert unternehmerische Verantwortung in einer globalisierten Wirtschaft einnimmt – ein Thema, das den rund 140 Zuhörern unter den Nägeln brannte.

In der angeregten Debatte ging es vor allem darum, ob in einer globalisierten Wirtschaft die Grundwerte der Moral unter den Tisch fallen. Moderator Sigmund Gottlieb vom Bayerischen Rundfunk setzte hierbei die Gesprächsimpulse. Die Diskutanten waren sich weitgehend einig darüber, dass moralisches und nachhaltiges Handeln essentiell für eine funktionierende Wirtschaft ist. Allerdings wurden auch Widersprüche und Schwierigkeiten deutlich. Uwe Kekeritz prangerte insbesondere die Doppelmoral der Unternehmen an. Diese befolgen zwar in Deutschland Arbeits- und Umweltstandards, missachten sie jedoch häufig in Schwellen- und Entwicklungsländern. Für den langjährigen Gewerkschafter ein Skandal! Hinzu kommt, dass Unternehmen Verantwortungsbewusstsein häufig nur als PR-Maßnahme begreifen. In den Augen von Uwe Kekeritz ist dies ein völlig falscher Ansatz. Er forderte daher gesetzliche Maßnahmen für das Verhalten der Unternehmen gegenüber der Gesellschaft. Denn Nachhaltigkeit kommt am Ende des Tages allen Beteiligten zu Gute.