08.05.2012

Langenzenn: Hier hat die elektromobile Zukunft schon begonnen

Uwe Kekeritz war beim ersten E-Mobil Tag der Langenzenner Grünen zu Gast und hielt das Grußwort

v.l.n.r.: Gerd Schwämmlein, Jan Schwämmlein, Marianne Schwämmlein (KV Fürth-Land), MdB Uwe Kekeritz © by Marianne Schwämmlein

Namhafte Anbieter von Elektro-und Hybridfahrzeugen hatten die Langenzenner Grünen eingeladen, um mit ihnen den 'Tag der Erneuerbaren Energien' zu feiern. Der erste E-Mobil Tag vor Ort zeigte sowohl Fahrzeuge von etablierten Autobauern als auch solarmodubetriebene Fahrzeuge der ersten Stunde. 

Unstillbarer Energiehunger

Auch Uwe Kekeritz sprach ein Grußwort auf dem Marktplatz. Er wies als Entwicklungspolitiker auf den weltweit wachsenden Hunger nach Motorisierung hin. Diese neuen Fahrzeuge könnten aber keinesfalls alle mit Öl betrieben werden. Elektromobilität sei also ein Weg mit Zukunft.

"Dennoch müssen uns wir darüber im Klaren sein, dass Elektromobilität im Moment noch eine Nischenexistenz führt", betonte Kekeritz, "von 42 Millionen zugelassenen Kfz in Deutschland sind nur 4000 Elektrofahrzeuge". 

Vernetztes E-Konzept

Grüne Strategie sei daher ein vernetztes Konzept: "Pedelecs und E-Bikes, Elektro-Roller, Plug-In-Hybride, Elektro-Transporter und Hybridbusse gehören für uns genauso in eine umfassende Strategie für die Elektromobilität wie der weitere Ausbau der elektrifizierten Bahn mit Ökostrom", klärte Kekeritz auf. 

Und die Aussteller konnten zeigen, dass Elektromobilität gerade für kurze innerörtliche Strecken und dem Pendlerverkehr zu den Arbeitsplätzen eine reelle Alternative ist.

Nur mit Ökostrom nachhaltig

Nachhaltig kann E-Mobilität natürlich nur sein, wenn der zusätzliche Strombedarf für die E-Fahrzeuge aus regenerativer, vor Ort erzeugter Energie kommt. 

Uwe Kekeritz lobte daher die Langenzenner GRÜNEN für ihre Erfolge bei der Energiewende: So ist der Bau von Windrädern auf Langenzenner Stadtgebiet mit BürgerInnenbeteiligung geplant.