29.06.2012


29.06.2012

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Freundinnen und Freunde,

„Was tun wenn’s brennt?“ Diese Frage hat uns die vergangenen Wochen wieder intensiv beschäftigt, besonders die Diskussion über den ESM und den Fiskalpakt. Dazu war ich auf dem Grünen Länderrat und vor Ort an der Basis. Auch viele BürgerInnen-Briefe haben mich zur Schulden- und Finanzkrise erreicht.

Große Bauchschmerzen bereitet mir der Fiskalpakt. Darum habe ich für eine Lösung geworben, die nicht nur auf Sparen setzt, sondern die ProfiteuerInnen der Krisen mit zur Verantwortung zieht und demokratische, verfassungskonforme Mechanismen stärkt. Ob ich damit Erfolg hatte und wie die Abstimmungen zu ESM und Fiskalpakt am heutigen Freitag gelaufen sind, schreibe ich Euch noch in einem Sonder-Newsletter.

Außerdem war ich Ende Mai in El Salvador, um mich vor Ort über die Arbeitsbedingungen in der Fabrik „Olocuilta Apparel“ (ehemals „Ocean Sky“) zu informieren. Trotz einiger Verbesserungen, die nur auf internationalen Druck zustande kamen, reichen die Löhne dort immer noch nicht zum Leben.

Um so wichtiger ist, dass wir Politik mit dem Einkaufswagen machen. Ein Mittel dazu ist die „Faire Kommune“, die ich in Niederbayern vorgestellt habe. Und die Werbung für die „Faire Kommune“ trägt erste Früchte: Munderkingen in Baden-Württemberg, wo ich im März war, hat beschlossen, keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit mehr zu kaufen.

Herzliche Grüße
Uwe Kekeritz

Immer noch Foulspiel bei Lohn und Arbeitsrechten
Die Fußball-EM ist eine riesige Werbeveranstaltung für Adidas, Puma und andere Sportartikelhersteller. Gar nicht märchenhaft ist es um Löhne und Arbeitsrechte in den Zulieferbetrieben der Konzerne bestellt. Uwe Kekeritz war in El Salvador, um sich vor Ort ein Bild zu machen.
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Einsatz für faire Arbeitsbedingungen zeigt Erfolge
In der baden-württembergischen Gemeinde Munderkingen werden in Zukunft keine Produkte mehr angeschafft, die unter Zwangs- oder Kinderarbeit hergestellt wurden. Uwe Kekeritz freut sich darüber besonders, da er bei einem Vortrag in Ulm den Anstoß für diese Initiative gegeben hatte.
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UWE FÜR DIE EINE WELT

Was ist gute Arbeit? Uwe Kekeritz in El Salvador
Uwe Kekeritz wollte wissen, ob Adidas und Puma fair produzieren lassen und reiste nach El Salvador zur Firma Ocean Sky.
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Enttäuschende Rio +20-Konferenz
Die dringend notwendige Aufwertung der Umwelt- und Nachhaltigkeitsstrukturen der UNO bleiben weit hinter den Erwartungen zurück.

Rede im Plenum: Wasser und Ernährung sichern
Der Deutsche Bundestag hat über die weltweite Bekämpfung von Wasserknappheit und Hunger debattiert. Redner für die Grüne Bundestagsfraktion war Uwe Kekeritz:
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Euro-Schulden-Krise: BürgerInnen fragen – Uwe Kekeritz antwortet
Viele Briefe und E-Mails von BürgerInnen erreichen Uwe Kekeritz immer wieder zur Euro-Schuldenkrise.

Schutzverantwortung: Prävention und Diplomatie vor Militär
Der Deutsche Bundestag debattierte die so genannte „Responsibility to Protect“. Menschenleben zu schützen ist das Ziel, die konkrete Umsetzung ist sehr schwer. Gerade vor dem Hintergrund des Bürgerkriegs in Syrien bekommt die Frage eine besondere Aktualität.
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ParlamentarierInnen aus Kap Verden zu Besuch in Deutschland
Auf Einladung der Parlamentariergruppe Englisch- und Portugiesischsprachige Staaten West- und Zentralafrikas reiste eine fünfköpfige Kapverdische Delegation nach Deutschland und besuchte den Deutschen Bundestag. Uwe Kekeritz, Vorsitzender der Gruppe, hat die Delegation eine Woche lang begleitet.

UWE VOR ORT

Wem gehört die Stadt?
Die kommunalpolitische Berlinfahrt von MdB Uwe Kekeritz vom 22.-24. Mai 2012: Wie können Bürgerinnen und Bürger ihre Stadt mitgestalten und mitnutzen?

Was tun wenn’s brennt?
Auf diese Frage skizzierte Uwe Kekeritz in den vergangenen Wochen an verschiedenen Orten in Bayern als Antwort immer wieder grüne Wege aus der Finanz- und Schuldenkrise. Gerne steht Kekeritz auch weiter Rede und Antwort.

Faire Kommune in Niederbayern I
„Die Ursachen von Hunger und Armut liegen in erster Linie in den internationalen Handelsbeziehungen. Darum ist es wichtig, dass auch unsere Kommunen fair werden,“ führte Uwe Kekeritz in Grafenau aus.

Faire Kommune in Niederbayern II
„Vor allem auf kommunaler Ebene in Deutschland kann sehr viel getan werden könne, um faire Handelsbeziehungen zu schaffen,“ sagte Uwe Kekeritz in Regen. Am nächsten Tag ging’s gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Müller und anderen Grünen auf eine Wanderung durch den Nationalpark zum weiteren Ideenaustausch.
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Schulimkerei der GSR Nürnberg im Bundestag zu Gast
Die Schulimkerei der Geschwister-Scholl-Realschule Nürnberg hat diese Woche vom Bundesumweltminister für ihr Engagement einen Preis erhalten. Den Besuch nutzten die SchülerInnen und Schüler für einen Abstecher in den Bundestag.

WERDE AKTIV

Weibliche Genitalverstümmelung in Ägypten beenden!
Terrre des Femmes wendet sich mit einer Unterschriftenkampagne gegen weibliche Genitalverstümmelung in Ägypten. Über 90% der Mädchen und Frauen dort wurden an ihren Genitalien verstümmelt. Drei Viertel der Genitalverstümmelungen werden in Ägypten von medizinischem Personal durchgeführt. 2008 hat die ägyptische Regierung Genitalverstümmelung verboten. Wenn ÄrztInnen jedoch bescheinigen „dass die Verstümmelung medizinisch notwendig“ sei, bleibt sie weiterhin straffrei. Auch Uwe Kekeritz unterstützt die Kampagne von Terre des Femmes.
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Zur Kampagne

Bayern gegen Getreide-Gezocke
Anfang Juli wird im EU-Parlament entschieden, ob Europa der Spekulation mit Nahrungsmitteln endlich einen Riegel vorschiebt – und damit gegen eine Ursache von millionenfachem Hunger vorgeht. Ausgerechnet der bayerische EU-Abgeordnete Markus Ferber (CSU) versucht das wichtigste Instrument gegen die Zockerei zu verhindern: die Einführung verbindlicher Positionslimits. Diese begrenzen die Zahl der Rohstoffgeschäfte, die ein Händler tätigen darf. Doch die Chancen stehen gut Ferber noch umzustimmen.Noch im März hatte er selbst einen Vorschlag für die Einführung von verbindlichen Positionslimits vorgelegt.
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