24.05.2012


24.05.2012

Liebe Leserinnen und Leser,liebe Freundinnen und Freunde,

was meint Ihr/was meinen Sie? Gibt es eine Fortsetzung des „Sommermärchens? Alles andere als bezaubernd märchenhaft sind leider die Arbeitsbedingungen bei Adidas, Nike und Co. Für sie ist die Fußball-EM in Polen und der Ukraine eine riesen Werbeveranstaltung. Ihre Gewinne sind hoch doch die Löhne für die NäherInnen reichen nicht zum Leben.

Umso wichtiger ist es, dass die Grüne Bundestagsfraktion ein Zeichen setzt. Auf meine Initiative hat sie das Positionspapier „GLOBAL. SOZIAL. GERECHT.“ verabschiedet. Wir setzen uns dafür ein, dass der UN-Sozialpakt ernst genommen und Gute Arbeit und soziale Sicherheit weltweit umgesetzt wird. Dazu müssen wir in der Entwicklungszusammenarbeit „gute Arbeit“ und den Auf- und Ausbau sozialer Sicherungssysteme stärker in den politischen Fokus rücken.

Wie es um faire Arbeitsbedingungen und Unternehmensverantwortung bestellt ist, schaue ich mir in wenigen Tagen in El Salvador an. Dort treffe ich neben VertreterInnen von Adidas und seiner lokalen Zulieferer auch NGOs, die sich für ArbeitnehmerInnenrechte engagieren. Darüber hinaus besuche ich verschiedene Entwicklungsprojekte und werde mich auch mit den Themen Landgrabbing sowie Plantagenfarming (Lebens- und Arbeitsbedingungen) beschäftigen. Eindrücke der Reise gibt es dann wie immer auf meiner Homepage.

Darüber hinaus haben wir in diesem Newsletter in der Rubrik SERVICE viele praktische Infos zum Kampf gegen Rassismus und Neonazis zusammengestellt.

Die Finanz- und Wirtschaftskrise kann sich noch in diesem Jahr entscheidend zuspitzen. Die Problematik scheint sehr kompliziert zu sein. Deshalb biete ich weiterhin an, in einem Vortrag mit Diskussion das Thema bei Euch/Ihnen vor Ort zu problematisieren. Mein Team und ich freuen uns auf Ihre/Eure Einladungen.

Herzliche Grüße
Uwe Kekeritz

Sierra Leone/Liberia:
Weibliche Genitalverstümmelung weiterhin ein Tabu?

Positiv überrascht ist Uwe Kekeritz vom Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung (FGM) in Westafrika. Er hat die Länder Liberia und Sierra Leone vom 28. April bis 6. Mai 2012 besucht, um sich vor Ort aus erster Hand zu informieren.
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Wir müssen Flüchtlinge auch in Bayern menschenwürdig behandeln…
… das forderte Uwe Kekeritz bei seinem Besuch des AsylbewerberInnenheims in Bad Königshofen. Mit dabei waren unter anderem Kreisrätin Birgit Zirkelbach (Grüne), Udo Oschmann sowie Ayfer Fuchs (LAK Migration, Flucht und Menschenrechte). Hier geht’s zum Artikel in der Mainpost:
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UN-Sozialpakt ernst nehmen:
Gute Arbeit und soziale Sicherheit weltweit umsetzen

Die soziale Spaltung setzt sich weltweit fort. Reiche werden reicher, Arme ärmer, Villen und Wellblechhütten stehen häufig nur wenige Kilometer von einander entfernt. Die Arbeitsbedingungen in den globalen Zulieferketten sind verehrend. Es besteht viel Handlungsbedarf! Ansätze dazu hat die Grüne Bundestagsfraktion auf Initiative von Uwe Kekeritz gerade beschlossen.
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UWE FÜR DIE EINE WELT

Unterwegs in El Salvador
Vom 27.05. bis 02.06. ist Uwe Kekeritz zusammen mit seiner Kollegin Annette Hübinger (CDU) in El Salvador unterwegs. Die Beiden setzen sich in dem mittelamerikanischen Land vor allem mit den Themen faire Arbeitsbedingungen und Unternehmensverantwortung auseinander.

Rüstungsexporte eindämmen – Konflikten vorbeugen
Die deutsche Rüstungsexportpolitik muss dringend transparenter werden und sich künftig an Menschenrechten statt an wirtschaftlichen Interessen orientieren.
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Nein zur Ausweitung des ATALANTA-Mandats
Die Bundesregierung will den Einsatz vor der Küste Somalias auf einen zwei Kilometer breiten Küstenstreifen ausdehnen. Uwe Kekeritz hat das Mandat abgehlehnt.
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Mikrokredite – Ende einer Erfolgsgeschichte?
Bei einer Veranstaltung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) diskutierte Uwe Kekeritz am vergangenen Mittwoch über diese Frage und äußerte dabei Kritik an der derzeitigen Lage der Mikrofinanz-Branche.
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WHO-Reform: Zähne für den Tiger 
Die diesjährige „Action for Global Health“-Konferenz stand ganz im Zeichen der WHO. Uwe Kekeritz saß auf dem Podium und diskutierte mit Bundesregierung, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zur globalen Gesundheitspolitik.
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UWE VOR ORT

Politik mit dem Einkaufswagen ist möglich
„KundInnen können Politik mit dem Einkaufswagen machen, wenn sie ökologisch und fair hergestellte Produkte kaufen. Das Bewusstsein dafür müssen wir dringend schärfen,“ fordert Uwe Kekeritz bei seinem Besuch in Rednitzhembach (zwischen Schwabach und Roth).
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Arabellion – Arabischer Frühling ein Jahr danach
Zu dem Fachgespräch im bayerischen Landtag begrüßte MdL Christine Kamm Layla Al-Zubaidi, Leiterin der Heinrich-Böll-Stiftung in Beirut sowie Uwe Kekeritz.
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Grabsteine und Wurst aus der Region
Bei den Grünen in Weisendorf macht Uwe Kekeritz deutlich, wie Fair Trade und Regionalität zusammenspielen können.

Langenzenn: Hier hat die elektromobile Zukunft schon begonnen
Weltweit wächst der Hunger nach Motorisierung. Diese neuen Fahrzeuge können keinesfalls alle mit Öl betrieben werden. Elektromobilität ist also ein Weg mit Zukunft. Nachhaltig kann E-Mobilität natürlich nur sein, wenn der zusätzliche Strombedarf für die E-Fahrzeuge aus regenerativer, vor Ort erzeugter Energie kommt.
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Barrieren wegräumen
Uwe Kekeritz war zusammen mit Elisabeth Bahr zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Neustadt/Aisch. Die ehemalige Grüne Kreisrärin ist wegen einer neuromuskulären Erkrankung auf den Rollstuhl angewiesen. Am Bahnhof Neustadt/Aisch kann sie alleine deswegen nur Züge von Gleis 1 nehmen. „Die Bahn muss endlich in den Umbau investieren,“ fordert Kekeritz.
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WERDE AKTIV

Mit dem Essen zockt man nicht!
Die Spekulation mit Nahrungsmitteln treibt die Preise von Weizen, Mais und Reis in die Höhe. Die Folge: Millionenfacher Hunger. In Kürze entscheiden die Finanzminister, ob die EU diese Zockerei unterbindet. Jetzt müssen sich Schäuble und Agrarministerin Aigner dahinter stellen. Unterzeichne den Appell von Campact!
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Gender, Interkultur und Entwicklung
Unter dem Titel „Das Museum – ein Ort für politische Bildung: Gender, Interkultur und Entwicklung“ laden Frauen in der Einen Welt zu Vorträgen und Workshops am 08. und 09.06. nach Fürth-Burgfarrnbach ins Museum Frauenkultur Regional-International.
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Wir bringen Frauen nach oben!
Mit dem Mentoringprogramm wollen wir Frauen beim Weg in die Politik gezielt unterstützen. Dabei werden Tandems zwischen Mentorin (erfahrene Politikerin) und Mentee (Dir) gebildet. Mehr Infos gibt’s beim Bezirksverband. Hier geht’s zum Bewerbungsbogen. Bewerbungsschluss ist der 7. August 2012. Mehr Infos zu den Mentorinnen gibt’s hier.

Temelín stoppen!
Im Rahmen der grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) jetzt Stellung beziehen. Es liegt ein Gutachten vor, das die Umweltverträglichkeitsstudie sowie sämtliche dazu bereits in 2010 eingegangenen Stellungnahmen bewertet. Gegen dieses Gutachten können noch bis zum 05.06. Einwendungen erhoben werden.
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SERVICE

„Keine Bedienung für Nazis“…
… so heißt eine Initiative in Regensburg. Ihre Broschüre gibt praktische Tipps für GastronomInnen, wie man Nazis erkennt, wie Anmietungsversuche von Nazis verhindert  werden können und wie man RassistInnen im Lokal los wird.
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Hinsehen und Einmische – Rassismus im Betrieb bekämpfen am 16.06.
Wie erkennen wir Diskriminierung im Betrieb und welche Handlungsmöglichkeiten gibt es, um dem entgegen zu wirken? Diese Frage behandelt eine Schulung von Ver.di-Mittelfranken am Sa, 16.06., 10-16 Uhr, DGB-Haus Nürnberg. Ver.di bitte um Anmeldung per Telefon unter (0911) 23557-931.

Braune Soß aus Franken – Strukturen der Neonazis und extrem Rechten in Mittel- und Oberfranken und der Widerstand dagegen
Die „SoKo Kesselfleisch“ beschreibt auf 96 Seiten nicht nur die neonazistischen Strukturen in der Region, sondern auch den Widerstand dagegen. Die Broschüre gibt es für 6 Euro bei ver.di Mittelfranken/K.I.B.S., DGB-Haus Nürnberg oder kann per E-Mail an mail@argumente-netzwerk.de bestellt werden.