15.12.2015


15.12.2015

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Freundinnen und Freunde,

geschafft! Nach zwei Jahrzehnten hat die Welt endlich ein neues Klimaschutzabkommen. Das ist gut. Doch jetzt geht die Arbeit erst richtig los. Deutschland und die Industrienationen sind besonders in der Pflicht. Denn sie stoßen die meisten Treibhausgase aus, während die ärmsten der Armen am meisten von den Folgen der Klimakrise betroffen sind.

Auch 2016 werden wir also für mehr globale Gerechtigkeit kämpfen müssen. Dazu komme ich auch gerne zu Euch/Ihnen, um Euch/Sie in Eurem/ihren Engagement vor Ort zu unterstützen.

Ihnen/Euch und Ihren/Euren Lieben wünsche ich frohe Weihnachten, erholsame Feiertage und alles Gute fürs neue Jahr.

Schon jetzt freue ich mich auf die persönlichen Begegnungen mit Ihnen/Euch im kommenden Jahr.

Herzliche Grüße
Uwe Kekeritz

Wie weiter mit der WTO?

20 Jahre nach Gründung der WTO, tagen die Minister*innen unter schwierigen Vorzeichen: Einerseits droht die Doha-Runde zu scheitern und den Stillstand in der WTO weiter zu zementieren, andererseits rammt die Europäische Union über bilaterale Freihandelsabkommen wie etwa TTIP handelspolitische Pflöcke außerhalb eines multilateralen Regimes ein.

Uwe Kekeritz wird die Verhandlungen vor Ort intensiv verfolgen. Dabei wird er im engen Kontakt mit Expert*innen, Entscheidungsträger*innen und Nichtregierungsorganisationen stehen.

Aktuelle Einschätzungen finden sich dann auf Uwe Kekeritz‘ Homepage und Facebook-Profil.

Klimagipfel und Entwicklungspolitik: Arbeit geht erst richtig los

Der Klimagipfel in Paris (COP21) hat ein positives Signal für lösungsorientiertes, multilaterales Handeln gesendet.

Endlich gibt es ein Abkommen mit dem gemeinsamen Ziel Emissionen zu mindern. Es scheint als wäre die bislang schlafwandelnde Weltgemeinschaft endlich erwacht.

Über 190 Staaten wollen sich nun gemeinsam der globalen Herausforderung Klimawandel stellen. Das ist erfreulich, allerdings geht die Arbeit nun erst richtig los.
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Fair-schenken zum Fest

„Global denken und lokal handeln“, soll uns auch weiter leiten. Mit unseren Geschenken zu Weihnachten können wir doppelt Freude machen, den Beschenkten und denen, die die Geschenke herstellen, indem wir auf ökologisch und fair hergestellte Produkte achten.
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Nein zum Syrien-Einsatz der Bundeswehr

Terror und Terroristen können mit Militäreinsätzen nicht besiegt werden. Seit mehr als einem Jahr werden Luftangriffe gegen den IS geflogen und er konnte dadurch nicht einmal ansatzweise gestoppt werden.

Diese Bomben-Strategie weiter zu verfolgen und sogar noch zu verstärken, ist nicht nur sinnlos, sondern auch höchst verantwortungslos. Denn sie birgt das unkalkulierbare Risiko, dass sich das Virus der Terrormiliz weiter verbreitet.
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Valletta Gipfel: EU betreibt Missbrauch von Entwicklungsgeldern

EU koppelt Entwicklungsgelder an Rücknahme von Flüchtlingen. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union (EU) und Afrika haben sich auf Malta auf einen Aktionsplan zur Bekämpfung illegaler Migration und einen Afrika Treuhandfonds geeinigt.
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Hunger ist ein vermeidbares Leid

Das Millenniumsentwicklungsziel Hunger bis 2015 zu halbieren, wurde trotz etlicher statistischer Kniffe verpasst. Es wird Zeit, den Kampf gegen Hunger und Mangelernährung ehrlich zu begegnen. Das fängt bereits bei der Analyse an.
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EU muss endlich für Transparenz in den Lieferketten von Konfliktmineralien sorgen!

Am 9. November traf Uwe Kekeritz den kongolesischen Bischof Fridolin Ambongo, der sich seit Jahren für Transparenz in den Lieferketten von Konfliktrohstoffen einsetzt.

Bischof Ambongo ließ keine Zweifel daran, dass die EU endlich verbindliche Regelungen für die Lieferketten von Konfliktmineralien schaffen muss. Die Gesetzgebung der USA – die im Rahmen des Dodd Frank Acts (DFA) Nachweispflichten für Rohstoffe aus der Konfliktregion des Kongobeckens einführten – habe gezeigt, dass diese verbindlichen Maßnahmen wirksam sind.
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Rede: Situation von Kindern in
Entwicklungs- und Schwellenländern verbessern

Wir wissen: Es gibt eine Menge zu tun, um die Situation von Kindern in Schwellen- und Entwicklungsländern zu verbessern. Der vorliegende Antrag der Koalition hierzu leistet jedoch nichts dafür.
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Illegalen Palmölanbau stoppen

Die Waldbrände zerstören die Lebensgrundlage der Menschen und Tiere in Indonesien. Große Teile des Landes versinken in einem Flammenmeer. Die Auswirkungen für die Umwelt sind verheerend. Grund für das Inferno ist die illegale Brandrodung von Urwäldern, um den Anbau von Palmöl zu ermöglichen. Dieser Irrsinn muss gestoppt werden.
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