15.04.2014


15.04.2014

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Leserinnen und Leser,

„Global denken, lokal handeln,“ ist seit Anfang an ein zentrales grünes Motto. Um so mehr freue ich mich mit den neu- und wiedergewählten Grünen über unser phänomenales Ergebnis bei der Kommunalwahl.

Das ist Euer Erfolg, das Ergebnis Eurer beharrlichen und engagierten Arbeit vor Ort, wie ich sie immer wieder bei meinen Besuchen bei Euch erlebe. Danke für Euren Einsatz! Gerne unterstütze ich Euch auch weiterhin nach meinen Möglichkeiten, ob beim Frühschoppen am Dorf oder bei der Podiumsdiskussion in der Stadt.

Jetzt gilt es, nach dem Wahlmarathon nochmal durch zu schnaufen, um dann den Schwung für den Schlussspurt, den Europawahlkampf mitzunehmen. Starke Grüne in Europa sind wichtiger denn je, nicht zuletzt, um das EU-USA Freihandelsabkommen TTIP aufzuhalten.

TTIP droht unseren demokratischen Rechtsstaat auszuhöhlen, TTIP beschert uns Chlorhühnchen und Gen-Mais und TTIP geht auf Kosten der Schwächsten, der Entwicklungsländer. Das wollen wir nicht. Lasst uns die Europawahl zur Abstimmung über TTIP machen.

Bevor es weitergeht, Euch/Ihnen noch ein paar schöne und erholsame Ostertage!

Herzliche Grüße
Uwe Kekeritz

Entwicklungsländer durch TTIP mal wieder gelackmeiert
Jetzt ist es raus: „Länder, die nicht in die globalen Wertschöpfungsprozesse eingebunden sind bzw. einzelne Sektoren in Drittländern durch [werden durch] TTIP negativ betroffen“ Klartext: Auch Entwicklungsländern schadet das geplante EU-USA-Freihandelsabkommen. Ein Grund mehr, entschieden gegen TTIP zu kämpfen.
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Haushalts-Rede: „Warme Worte und nichts dahinter“
Entwicklungsminister Müller setzt auf Rechentricks und die Zusammenarbeit mit der Agrarlobby. Beim Afrika-Konzept des BMZ ist sich Kekeritz sicher, dass dadurch „keine Ernährungssouveränität vor Ort entsteht, sondern nur weitere ökonomische Abhängigkeiten geschaffen werden“.

Minister Müller verirrt sich im Siegel-Dschungel
Das von Entwicklungsminister Müller versprochene Nachhaltigkeits-Siegel für den Textil-Bereich ist nicht mehr als ein PR-Trick. Anstatt Luftschlösser zu bauen sollte der Minister echte Lösungen für die Probleme in der globalen Lieferkette finden.
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Eigentor! Brasilien schon jetzt Verlierer der Fußball-WM
Sommermärchen am Zuckerhut? Im Gegenteil: Vertreibungen, Dumpinglöhne, lebensgefährliche Baustellen und Schulden. Schon vor Anpfiff der Fuball-WM hat Brasilien verloren.
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Moderne Sklaverei statt Fußball-Fest in Katar
Alleine 2013 starben mindestens 185 Gastarbeiter auf den Stadionbaustellen in Katar. Ein Skandal, dass Menschen für Sportevents ihr Leben lassen „müssen“.
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Falsche Prioritäten: Müller setzt auf BASF, Bayer & Co. im Kampf gegen den Hunger
Die neue Public-Private-Partnership des Entwicklungsministeriums mit dem Namen „German Food Partnership“ (GFP) setzt auf die Zusammenarbeit mit führenden deutschen und internationalen Unternehmen und Verbänden des Agribusiness.      Mehr

Das ist der Gipfel: EU erpresst Afrika
Der Gipfel muss als Chance genutzt werden, endlich eine gerechte Handelspolitik zwischen den beiden Kontinenten aufzubauen. Die Europäischen Partnerschaftabkommen der EU mit den afrikanischen Staaten gehen in die falsche Richtung.

„Ein ‚weiter so‘ darf es nicht geben!“ Weltklimabericht schlägt Alarm
Es drohen hohe Ernteverluste, Wasserknappheit, der Verlust von Lebensräumen durch Wetterextreme und der Anstieg des Meeresspiegels. Grotesk: Hendriks, Merkel und Schäuble kürzen Mittel für den internationalen Klimaschutz       Mehr

Berlinfahrt: Die Eine Welt gestalten
Unter dem Titel „Die Eine Welt gestalten“ standen Gespräche mit Ärzte ohne Grenzen, der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung, Engagement Global, der GIZ, eine Diskussion mit Uwe Kekeritz sowie der Besuch einer Plenarsitzung auf dem Programm.

Die (un-)sichtbare Katastrophe: Bürgerkrieg in der ZAR eskaliert
Die Zentralafrikanische Republik braucht so schnell wie möglich unsere Unterstützung. Insbesondere humanitäre Hilfe hat jetzt höchste Priorität. Es müssen alle zivilen Mittel ausgeschöpft werden, um die Bevölkerung zu schützen. Zugleich muss eine langfristige Entwicklungsstrategie das Land auf Dauer stabilisieren.
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Die Eine Welt gestalten. BILDUNGSREISE 11.-13.06.2014
Herzliche Einladung zur Bildungsreise nach Berlin.

Fachgespräch TTIP, CETA… und der Rest der Welt? 19.05.2014
Mit Bärbel Höhn (Vorsitzende Umweltausschuss), Harald Ebner (Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik) und Uwe Kekeritz (Sprecher für Entwicklungspolitik). Unter anderem referiert Uwe zum Thema „Zwischen EPAs und TTIP: die Entwicklungsländer in der bilateralen Falle?“
Das komplette Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es     HIER